Am Samstag, dem 07.02.2026 fand bei uns ein Workshop für Atemschutzgeräteträger statt, bei dem der moderne, effiziente und vor allem sichere Einsatz bei Zimmer- und Gebäudebränden im Mittelpunkt stand. Ziel der Übung war es, bewährte Standards zu festigen und gleichzeitig Neuerungen in Taktik und Ausrüstung praxisnah zu beüben.
Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf dem strukturierten Ausrüsten des Atemschutztrupps und der klaren Aufgabenverteilung innerhalb des Trupps (Truppführer, Truppmann Nr. 1 und Nr. 2). Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Rolle des Truppführers als Bindeglied zum Gruppenkommandanten gelegt. Die laufende Kommunikation nach außen, das Rückmelden von relevanten Lageinformationen sowie die interne Koordination im Trupp wurden gezielt trainiert, da sie für einen sicheren und erfolgreichen Innenangriff entscheidend sind.
Im praktischen Teil wurde die Vornahme einer C-Leitung für den Standardinnenangriff intensiv geübt. Als Neuerung kam erstmals das Schlauchpaket zum Einsatz, das ein deutlich verbessertes Schlauchmanagement, ein schnelleres Vorgehen im Gebäude und eine Reduktion des „Schlauchsalates“ ermöglicht. Weitere Übungsschwerpunkte waren die Türöffnung und der kontrollierte Zugang zum Brandraum, der Einsatz von Rauchvorhang und Wärmebildkamera sowie die richtige Handhabung moderner Strahlrohre zur effektiven Brandbekämpfung bei gleichzeitiger Eigen- und Truppsicherheit.
Durch die realitätsnahe Übung konnten Abläufe, Kommunikation und Zusammenarbeit sowohl im Trupp als auch mit den Führungskräften weiter verbessert und gefestigt werden. Ein großer Dank gilt allen Atemschutzgeräteträgern, die erneut ihre Freizeit investiert haben, um im Einsatzfall der Bevölkerung von Vorau noch professioneller, schneller und sicherer helfen zu können.
Ein herzliches Danke an dieser Stelle an die beiden Organisatoren ABI Hannes Kern und LM d. F. Philipp Neussl sowie natürlich allen Absolvent:innen.












