Am Samstag, dem 20.09.2025 fand in Riegersberg eine groß angelegte Übung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD), des Feuerwehrbereichs Hartberg statt. Übungsannahme war ein Waldbrand in einem schwer zugänglichen Waldstück zwischen Riegersberg und Mönichwald.
Bereits am Freitag war der Bereichsführungsstab des BFV Hartberg alarmiert worden und hatte am Nachmittag den Führungsstab in unserem Rüsthaus hochgefahren. Die Lage wurde vor Ort erkundet und die Einsatzplanungen vorgenommen.
Am Samstag um 08:00 trafen schließlich vier KHD-Züge im Übungsgebiet ein und begannen die Brandbekämpfung bzw. die Löschwasserversorgung aufzubauen. Der Waldbrandzug II wurde eingesetzt um Nachlöscharbeiten an einem bereits eingedämmten Waldbrand durchzuführen. Der TLF-Zug Süd musste parallel dazu einen Wipfelbrand mittels Tanklöschfahrzeugen bekämpfen. Die Wasserversorgung für diese beiden Züge wurde mittels zweier über 1.500m langer Zubringleitungen vom Löschzug-Süd und Löschzug-Nord, von der Lafnitz hergestellt.
Es wurde auch angenommen, dass sich mehrere Feuerwehrleute bei dem schwierigen Einsatz verletzt hatten. Diese mussten von der Bergrettung und dem Roten Kreuz aus dem unwegsamen Gelände gerettet und versorgt werden. Weiters im Einsatz war auch das Kriseninterventionsteam (KIT).
Im Anschluss an die Übung fand schließlich die Versorgung in der Florianihalle in Mönichwald statt.
Im Einsatz waren die KHD-Hartberg mit 57 Fahrzeugen und rund 350 Einsatzkräften, das Roten Kreuz Vorau mit 23 Personen, die Polizei Vorau und das KIT-Team Steiermark mit elf Personen sowie die Bergrettung aus Waldbach mit neun Personen.
Vorbereitet wurde diese groß angelegte Übung vom Abschnitt-5. Also den Feuerwehren Eichberg, Mönichwald, Rohrbach, Sankt Jakob, Sankt Lorenzen, Waldbach, Wenigzell und Vorau.
















